„Der Friede beginnt in den Seelen."

— Bert Hellinger


Initiatischer Übungsweg

Oft sind es schicksalshafte Ereignisse, die schwer zu bewältigen sind - manchmal sind es „nur“ die Fragen nach dem Sinn des Lebens: Sie lassen uns Menschen auf die Suche gehen nach einem neuen Weg, das Leben zu meistern. Jede Krise beinhaltet Herausforderung und gleichzeitig die Chance zur Veränderung. Das gilt auch für die derzeitige politische Lage, die in vielerlei Hinsicht große Ängste auslöst.

Bert Hellinger hat das phänomenologisch-systemische Familienstellen begründet. Mit dieser Arbeitsweise darf ich schon seit über 20 Jahren erstaunliche „Friedens-Erfahrungen“ sammeln: wie sich sehr dramatische Situationen überraschend befrieden können. In diesem Sinne möchte ich Orientierung geben für eine heilsame Arbeit an uns selbst und an unserem Umfeld.

Meine Grundausrichtung ist, dass ich „initiatische Wegbegleitung“ anbiete auf einem Übungsweg zur Bewusstwerdung. Dieser soll dem Wesentlichen dienen und inneres Wissen erschließen. Die Frage ist immer: Wer sind wir „eigentlich“, in unserem innersten Wesen? Initiatisch meint sinngemäß: „hineinführend in das Geheimnis unserer selbst.“

Der Ausdruck stammt von Graf Dürckheim, dem Lehrer meiner spirituellen Lehrerin Silvia Ostertag.

„Zum Wesen des Menschen gehört es,
dass er wie kein anderes Geschöpf
zur Verwandlung und Reifung fähig ist."

— Gerhard Wehr
nach Karlfried Graf Dürckheim


Initiatische Wegbegleitung

Die ganzheitliche Erlebensweise des Initiatischen Gebärdenspiels nach Silvia Ostertag® und die Erfahrungen aus dem „Sitzen in der Stille“ stehen im Mittelpunkt meiner therapeutischen Arbeit.

Initiatische Wegbegleitung bedeutet für mich, Menschen mit Liebe und Achtsamkeit zur Seite zu stehen, wenn sie wichtige Anliegen haben, bei denen sie nach Weiterführung suchen. Dies beinhaltet das Hindurchführen durch vielerlei Irritationen, durch angstmachende Engstellen und aggressionsgeladene Schattenbereiche.


Je nach Bedarf verbinde ich die individuelle Gebärdenarbeit mit folgenden Therapieansätzen:
  • Paar- und Familientherapie einschließlich „Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger“
  • Multidimensionale Tiefenerinnerung (MTE©) und Ahnenarbeit nach Roger Woolger
  • Integrations- und Heilarbeit aus dem Holistischen Schamanismus® von Noora Gröger


Mein Angebot richtet sich an Einzelpersonen und Gruppen.

Der initiatische Übungsweg bedeutet einen längeren Prozess der Selbsterfahrung. Mit der Frage „Wer bin ich wirklich?“ wird es möglich, durch die persönlichen und kollektiven Verstrickungen hindurchzugehen bis zur innersten Natur aller Erfahrung.

„Halt an, wo läufst du hin?
Der Himmel ist in dir.
Suchst du Gott anderswo,
du fehlst ihn für und für."

— Angelus Silesius


Sitzen in der Stille – eine Form der Meditation im Stile des Zen:
die Grundübung auf dem initiatischen Weg


„Von alters her haben die verschiedensten spirituellen Traditionen für das Sitzen in der Stille methodische Hilfen entwickelt. Allen gemeinsam ist das Ziel, das gegenständliche Bewusstsein einkehren zu lassen in die Stille, das gewöhnliche Tagesbewusstsein vollkommen schweigen zu lassen, so dass der Übende in seiner Seelentiefe Anschluss finde an seinen Wesensgrund und damit erwache in seine Urverbundenheit mit allem, was ist.“

„Wenn mit der Zeit eine Offenheit für die Stille bleibt bei was auch immer wir tun, so wächst damit ein Sinnempfinden und eine Achtung für jeden Augenblick. Das Wie des Tuns mag sich daraus allmählich wandeln, zum Gewinn für uns selbst und zum Wohl der anderen.“

Zitate aus:
Silvia Ostertag „Lebendige Stille“ und „Stille finden – und daraus leben“ (Herder spektrum)


Weitere Literaturempfehlungen:

  • Karlfried Graf Dürckheim: Meditieren – wozu und wie (Herder spektrum) und
    Auf der Suche nach dem inneren Meister (Kösel-Verlag)
  • Willigis Jäger: Westöstliche Weisheit, Visionen einer integralen Spiritualität (Theseus-Verlag)
  • Silvia Ostertag: Erleuchtung und Alltag, Erfahrungen einer Zen-Meisterin (Herder spektrum)

„.....wach werden für das,
was uns in den Beziehungen, die uns angehen,
wirklich entspricht."

— Silvia Ostertag


Initiatisches Gebärdenspiel nach Silvia Ostertag®

Gebärden sind uns vom Alltag her vertraut, auch wenn wir damit meist sehr unbewusst umgehen. Im Initiatischen Gebärdenspiel üben wir mit 6 Urgebärden, die aus der griechischen Klassik stammen. Wir können damit unsere Einstellung und Befindlichkeit zum Ausdruck bringen. Die archetypische Kraft der Gebärde wirkt wiederum auf unser Inneres zurück. So kommen wir immer mehr mit unserem innersten Wesen in Berührung. Indem wir uns selbst auf einer tieferen Ebene erkennen, lernen wir auch unsere Mitmenschen besser zu verstehen.

Im Spiel mit den Gebärden bietet es sich an, Neues auszuprobieren und am Ausdruck zu üben. Wir können unsere eingefahrenen Verhaltensmuster und die damit verbundenen Schattenseiten herausspielen. Unser inneres Potential kommt damit immer mehr zur Entfaltung. Wir gewinnen für unser Leben neuen Spielraum - für uns selbst und um der Welt in Selbstverantwortung zu begegnen.

Es gibt viele Übungen und Rituale für alle Bereiche unseres Zusammenlebens. Sich dabei eingebunden zu fühlen in die größeren Zusammenhänge von Familie, Natur und Kultur, ist eine Grunderfahrung dieses Übungsweges. Das Wesentliche in den Gebärden vollzieht sich im Schweigen. Dort wo die Worte nicht hinreichen, spiegelt sich tiefste Lebensweisheit.
Silvia Ostertag hat auch Rituale zu fast allen christlichen Feiertagen entwickelt. In ihnen offenbart sich eine zeitlose Botschaft, zu der wir heutigen Menschen oftmals keinen Zugang mehr haben. „Etwas“ berührt uns hier auf erfüllende Weise.


Literatur von Silvia Ostertag zum Initiatischen Gebärdenspiel:


Einführung ins Initiatische Gebärdenspiel für Einzelne oder kleine Gruppen auf Anfrage.

Zum Kennenlernen und Vertiefen der Gebärden empfehle ich auch die Seminare meiner Kollegin Karin Brox: www.heilpraxis-karin-brox.de

und die Kurse weiterer Kolleginnen - siehe unter:
Vereinigung Initiatisches Gebärdenspiel nach Silvia Ostertag® e.V.
www.initiatisches-gebaerdenspiel.de

„Eine Voraussetzung für den Frieden
ist der Respekt vor dem Anderssein
und vor der Vielfältigkeit des Lebens"

— Dalai Lama


Kurse

In meinen Seminaren lade ich zu dem übergeordneten Thema BEGEGNUNGEN ein. Sie sind offen für unterschiedlichste Bereiche von Begegnung, auch für konfliktreiche Auseinandersetzung. Indem das initiatische Erleben in den Begegnungen natürlicherweise einen Wandel im Denken, Fühlen und Handeln bewirkt, kann es immer mehr zur Lösung von Konflikten beitragen.

Es besteht im Vorfeld die Möglichkeit, individuelle Anliegen zu benennen (unter der Rubrik KONTAKT). Nach persönlicher Absprache gehe ich darauf in Form von Gebärdenarbeit ein. Je nach Bedarf arbeite ich auch mit Elementen aus meinen therapeutischen Möglichkeiten (z.B. mit Aufstellungen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren).

„Tee muss man selber schmecken“ lautet ein Sprichwort im Osten. Deshalb: wenn Sie den initiatischen Weg des Friedens unmittelbar schmecken wollen, freue ich mich, Sie in meinen Seminaren begrüßen zu dürfen.



Seminarangebot 2019 zum INITIATISCHEN WEG DES FRIEDENS

Die Teilnahme an den Kursen 2, 3 und 4 setzt das Vertrautsein mit dem Initiatischen Gebärdenspiel voraus (siehe Kurs 1 oder individuelle Einführung in meiner Praxis).
In diesen Kursen ist das Sitzen in der Stille als Basisübung integriert.
Zu allen Kursen sind Männer genauso eingeladen wie Frauen!


Kurs 1

Für „Neueinsteiger“: Einführung ins Initiatische Gebärdenspiel

Freitag, 15. März 2019, von 16 – 19 Uhr:
im Atelier für Stille, Musik und Bewegung von Christoph und Claudia Raphaelis-Morgalla in Laufen, Stettiner Straße 18,
Kursgebühr: € 30
Anmeldung siehe KONTAKT



Kurs 2

16. – 17. März 2019 im Chorraum Kapuzinerhof Laufen: BEGEGNUNGEN - "Archetypische Rollen in der Familie"

Das „archetypisch Weibliche“ und das „archetypisch Männliche“ unterscheidet sich im Ausdruck sehr deutlich voneinander. Gleichzeitig gehört es zusammen und wirkt zusammen wie Yin und Yang. So ist auch das Zusammenwirken von „Mütterlichem“ und „Väterlichem“ für ein ganzheitliches Erleben der Kinder von wesentlicher Bedeutung.
Ein Archetypus ist sozusagen ein „Urcharakter“, in dem das ganze Potential eines bestimmten Typus enthalten ist, in Fülle und Lebendigkeit.
Einen Archetypus kann man nicht fassen, genauso wenig wie „das Initiatische“. Dennoch kann man von ihm „erfasst“ oder „berührt“ werden. Im Spiel mit den Gebärden lassen wir uns auf archetypische Grundformen ein und können damit sehr wohl sehen und erfahren, was gemeint ist. Schon das Spielen der verschiedenen archetypischen Rollen hat etwas Heilsames an sich. Und es gibt Inspiration für eine integrale Ausgeglichenheit der Lebenskraft in Partnerschaft und Familie.

Samstag, 16.03.2019, 9 Uhr – 19 Uhr, Sonntag, 17.03.2019, 9 - 13 Uhr
Kursgebühr: € 175
Bei Anmeldung und Überweisung der Kursgebühr bis 15.02.2019: € 150

Anmeldung siehe KONTAKT


Bitte beachten: Übernachtungsmöglichkeit in Laufen bitte selbst buchen,
vorzugsweise bei www.kapuzinerhof.de
oder in einem Privatquartier:
http://tourismus.meinestadt.de/laufen/uebernachten



Kurs 3

21. – 22. September 2019 im Chorraum Kapuzinerhof Laufen: BEGEGNUNGEN - „Demeter - der Mutter-Archetyp“

In der griechischen Mythologie wird der Mutter-Archetyp durch die Göttin Demeter vertreten. Dadurch verkörpert Demeter auf der symbolischen Ebene auch alles, was mit der Erde und der vegetativen Natur zusammenhängt. Als Göttin des Korns ist ihre wichtigste Rolle die der Ernährerin, der Besorgerin von Nahrung für Körper, Geist und Seele. Ihr Mysterium als Göttin der Fruchtbarkeit beinhaltet, über alle Formen der Fortpflanzung und der Erneuerung des Lebens zu wachen.
Dies kommt in dem bekannten Mythos von Demeter und ihrer von Hades in die Unterwelt. entführten Tochter Kore sehr deutlich zum Ausdruck. Die untröstliche Demeter erreicht schließlich nach ihrem langen Such- und Leidensweg, dass die Tochter (nun Persephone) nur ein Drittel des Jahres bei Hades in der Unterwelt verbringen muss und zwei Drittel bei ihr auf der Erde sein kann.
Was kann uns heutigen Menschen diese Geschichte sagen? Welch besondere Botschaft mag dahinterstehen? Im Gebärdenspiel werden wir uns von diesem Mythos berühren lassen und die Entsprechungen zu unserer von „Mutter Natur“ entfremdeten Welt aufspüren.

Samstag, 21.09.2019, 9 Uhr - 19 Uhr, Sonntag, 22.09.2019, 9 - 13 Uhr
Kursgebühr: € 175
Bei Anmeldung und Überweisung der Kursgebühr bis 01.08.2019: € 150

Anmeldung siehe KONTAKT

Bitte beachten: Übernachtungsmöglichkeit in Laufen bitte selbst buchen,
vorzugsweise bei www.kapuzinerhof.de
oder in einem Privatquartier:
http://tourismus.meinestadt.de/laufen/uebernachten



Kurs 4

15. – 17. November 2019 im Seminarhaus der Abtei Frauenwörth im Chiemsee: BEGEGNUNGEN – „Persephone im Alltag“

Wir werden vom griechischen Demeter-Persephone-Mythos ausgehen. Dort wird die jungfräuliche Tochter Kore durch die Entführung von Hades zu Persephone, der Königin der Unterwelt und Herrin der Toten.
Durch die Initiation in die dunklen Reiche der Psyche muss Persephone lernen, in zwei radikal verschiedenen Welten zu leben: der Welt des Lebens und des Lichts, das ihre Mutter Demeter repräsentiert und der Welt des Dunklen und des Todes, was Hades verkörpert. Sie hat den Lebenden und den Toten die Treue zu bewahren. Das ist eine gewaltige Verantwortung, die da auf ihr lastet. Und dieser Konflikt kann sich durchaus in einem modernen Alltag widerspiegeln.
Was kann also dieser dramatische Mythos für die heutige Zeit bedeuten? Viele Menschen (und nicht nur Frauen!) leiden heutzutage sehr stark unter der Trennung vom urmütterlichen Prinzip, das von der Großen Göttin repräsentiert wurde.

Persephone als die „weise Alte“ neu ins Bewusstsein zu bringen bedeutet, den ewigen Zyklus von Leben und Tod zu ehren. Vielleicht gelingt es uns dadurch, die übergroße Angst vor der „anderen Welt“ zu überwinden.
„Das Helle und das Dunkle
findet in der Stille heim
in das Geheimnis seiner selbst.“
Silvia Ostertag



Freitag, 15.11.2019, 18 Uhr - Sonntag, 17.11.2019, 13 Uhr
Kursgebühr: € 200
Bei Anmeldung und Überweisung der Kursgebühr bis 01.08.2019: € 175

Anmeldung siehe KONTAKT - Anmeldeschluss 15.09.2018

Bitte beachten: Buchung für Übernachtung und ayurvedische Vollpension im Seminarhaus der Abtei nur bei Gerda Schrägle, nicht über das Kloster! Die Kosten hierfür bewegen sich je nach Kategorie zwischen € 140 – € 200. Nähere Einzelheiten zur Zimmerbelegung erhalten Sie nach Anmeldung bei Gerda Schrägle.




Auf Anfrage bzw. nach Anmeldung erhalten Sie auch alle weiteren Information zu den Kursen,
die Teilnahme- und Stornobedingungen, sowie die Bankverbindung.



„Wir sollen nimmer ruhn,
bis wir das werden,
was wir ewiglich
in Gott gewesen sind.“

— Meister Eckehart


Vita - mein Ausbildungsweg


Gerda Schrägle,
1947 in München geboren, verheiratet, zwei Kinder, ein Enkelkind

Dipl. Sozialpädagogin (FH), Familientherapeutin - systemische Therapeutin (DFS)
Lehrerin des Initiatischen Gebärdenspiels nach Silvia Ostertag®


Sozialpädagogische Erfahrung in den Berufsfeldern:

  • Allgemeiner Sozialdienst (früher Familienfürsorge)
  • Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche
  • Schwangerschaftskonfliktberatung
  • Familien, Ehe- und Lebensberatung
  • seit 1991 selbständige Familientherapeutin in eigener Praxis


Therapeutische Ausbildung:

Integrative Paar- u. Familientherapie bei Prof. Martin Kirschenbaum, München.

Kontinuierliche Fortbildungen und Selbsterfahrung in Bert Hellingers „phänomenologisch-systemischer Familientherapie“ bei Bert Hellinger, Wolf Büntig, Jakob Schneider, Brigitte Gross, Gunthard Weber, Albrecht Mahr, Erika Schäfer, Robert Langlotz, Noora Gröger.

Ausbildung „Holistischer Schamanismus®“ bei Noora I. Gröger;
„Multidimensionale Tiefenerinnerung©“ und Ahnenarbeit bei Roger Woolger, beides in Hof bei Salzburg.


Initiatische Ausbildung:

1995 zur Lehrerin des Initiatischen Gebärdenspiels bei Silvia Ostertag,
sowie in Leibarbeit bei Karl Metzler, ebenfalls an der Bildungsstätte Seeg/Ostallgäu,

von 1996 - 2010 Zen-Schülerin bei Silvia Ostertag, Rin-un Roshi, Seeg.

Seit 2014 Zen-Schülerin bei Reinhard Busmann, Shin’un-ken, Bergisch Gladbach

2010 von Silvia Ostertag beauftragt für Supervision und Ausbildung im Initiatischen Gebärdenspiel nach Silvia Ostertag®


„Sei du selbst die Veränderung,
die du dir wünschst
für diese Welt."

— Mahatma Gandhi


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